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Was willst du?

Tobias Kley | 14. Mai 2016 | 2016 | Schlagworte: Bekehrung , Jesus , Boxen

Was willst du mehr als alles andere?
Weißt du überhaupt, was du willst?
Heute haben wir Tausende von Freunden auf Facebook, unendlich viele Apps auf dem Smartphone, … Oft ist unser Leben von Richtungslosigkeit geprägt. Das Ende sind meist traurige Konjunktive: „Hätte ich doch …“, „Eigentlich wollte ich, aber …“

Tobias erzählt von sich selber: „Ich wollte immer der Coolste, Beste, Schönste, Erfolgreichste sein. Mit meinen Eltern ging ich in eine Gemeinde. Dort gab es so etwas ähnliches wie Konfiunterricht. Plötzlich hat es mir gedämmert, Christsein heißt: ‚Was will Gott von mir?’ Das wollte ich nicht für mein Leben. Ich wollte selber entscheiden.
Ich wollte unbedingt Profisportler werden. Das war meine Vision fürs Leben. Ich habe Zehnkampf gemacht und bin Württembergischer Meister geworden. Mit 16 hatte ich immer mehr Rückenschmerzen und der Arzt hat einen Gleitwirbel diagnostiziert. So musste ich den Zehnkampf aufgeben. Aber das war mir egal, ich habe einfach einen anderen Sport gesucht.
Mit 17 bin ich mit meiner Freundin zusammengezogen. Sie war wesentlich älter und im Okkultismus verstrickt. Damals habe ich mit dem Boxen angefangen. Dort ist das Umfeld ganz anders als beim Leichtathletik. Dort ticken die Leute beim Boxen anders. Ich hatte auch viele Probleme mit Menschen und mit der Polizei.
Es war eine wilde Zeit; ich war arrogant, stolz, cool und hab nur gemacht, was ich wollte. Ich habe mich im wahrsten Sinn des Lebens einfach so durchs Leben geboxt.
Neben dem Profisport war kein Platz für die Beziehung zu meiner Freundin und ihren Kindern. Über ein ganzes Jahr habe ich es nicht geschafft, diese Beziehung abzubrechen. Obwohl ich im Sport so viel Willenskraft gezeigt hatte, hat mich eine fremde Kraft daran gehindert, mich von der Freundin zu trennen. Hinzu kam ein schwerer Autounfall.
Das war der Punkt, an dem ich wusste, ich musste weg aus meinem Umfeld. Und ich wusste, meine Eltern würden mir helfen, einen Ort zu finden, wo ich Sport machen und viele junge Leute treffen konnte. Sie suchten eine christliche Organisation für mich aus – den Tauernhof in Schladming/Österreich. Auch dort war ich der Überzeugung: Ich brauch das nicht, ich hab’s ja immer ohne Jesus geschafft.
Eines Morgens im Mai 1999 hat Hans Peter Royer über Wahrheit geredet – Jesus ist die Wahrheit. Und die Wahrheit bleibt die Wahrheit, auch wenn andere es nicht glauben wollen. Ich wusste: Was der da vorne sagt, ist wirklich wahr. Ich kann das ja mal ausprobieren mit diesem Jesus. Draußen habe ich mich in den Rasen gekniet und gebetet: „Jesus, wenn’s dich gibt, wünsche ich mir, dass du in mein Leben kommst, mir meine Schuld vergibst …“
Seither lebe ich mehr oder weniger bewusst mit diesem Jesus. Es ist nicht leichter, aber mein Leben ist total erfüllt, weil Jesus die Fülle ist. Jesus hat eine Vision für mein Leben, die viel größer ist als das, was ich mir erträumt hatte: „Ich kenne die Pläne, die Gedanken, die Visionen, die ich über dich denke, Pläne, Gedanken, Visionen des Friedens und nicht des Unheils, um dir Zukunft und Hoffnung zu gewähren“ (Jeremia 29,11).
Jesus ist das Beste, was mir passiert ist. Er ist der Grund, warum ich heute hier stehen darf.

Heute darf ich rumreisen und erzählen, was Jesus für mich getan hat. Ich arbeite mit Flüchtlingen, vor allem unbegleiteten Jugendlichen, und erzähle ihnen von Jesus.


Tobias Kley

Die meiste Zeit gings's im Alltag von Tobias Kley vor allem um Sport. Durch Zehnkampf und Boxen versuchte er, einen Sinn im Leben zu finden. Am Tiefpunkt lernte er Jesus persönlich kennen. Das veränderte alles. Er entdeckte, was ‚erfülltes Leben‘ bedeutet. Seither ist es sein größtes Anliegen, andere mit Jesus bekannt zu machen. Mehr findest du auf seiner Homepage: www.tobiaskley.com.

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