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Gottvertrauen oder Wahnsinn?

Dr. Klaus-Dieter John | 15. Mai 2016 | 2016 | Schlagworte: Lebensbericht

Nach seinem Medizinstudium zog es den Arzt Dr. Klaus-Dieter John und seine Frau Martina in die weite Welt hinaus. Mit dem geschulterten Rucksack ging es durch die Anden Südamerikas. Hier in Peru leben vor allem Quechua-Indianer, die Nachfahren der Inka. Viele Menschen sind sehr, sehr arm. Die Johnsens waren überrascht über die schlechte medizinische Versorgung der Bevölkerung des Landes. Krankenhäuser und Ärzte mit modernem Equipment wie in Europa gab es nicht. Ließe sich daran vielleicht etwas ändern?

Einige Jahre später entwickelten sie zusammen mit einigen Anderen einen konkreten Plan, ein Hospital in Curahuasi, etwa 600 Kilometer von der peruanischen Hauptstadt Lima entfernt zu bauen. Dabei war ihnen wichtig: "Keine Schulden, keine Kredite. Wir geben kein Geld aus, das wir nicht haben." Die Geschichte der Finanzierung des Projekts war der Hauptteil des einstündigen Vortrags von Dr. John.

Das Missionshospital Diospi Suyana wurde Ende 2007 eröffnet und ist durch den unermüdlichen Einsatz seiner Mitarbeiter eine richtige Berühmtheit geworden. Jeder Tag beginnt mit einem halbstündigen Gottesdienst für die Patienten und die Mitarbeiter in der zugehörigen Kirche. Über 120.000 Menschen konnten seit der Einweihung des Hospitals behandelt werden. Und das sogar zu so niedrigen Preisen, dass es sich auch ein Armer leisten kann. Aus ganz Peru kommen Patienten und die Hilfe für sie kommt aus der ganzen Welt. In den Medien wurde es auch das "hospital de la fe" - das Krankenhaus des Glaubens genannt.


Dr. Klaus-Dieter John

Zusammen mit seiner Frau Martina gründete Dr. Klaus-Dieter John das Missionsspital Diospi Suyana in Peru. Als Ärzte und überzeugte Christen sehen sie sich besonders den Ärmsten gegenüber verpflichtet.

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