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Den Nächsten stärken und begleiten

Heinz Janzen | 15. Mai 2016 | 2016 | Schlagworte: Mentoring , Coaching , Jugendliche , Leben , Glauben

Brauchen wir die Coaching-Sache für die Jugendarbeit überhaupt, und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Coaching und Mentoring?

Auf die Schnelle beantwortet zielt Coaching darauf ab vorhandenes Potenzial, wie z.B. bestimmte Gaben, herauszukitzeln. Wohingegen es bei Mentoring um das Hineinlegen, Weitergeben, Investieren... von Wissen, Erfahrung, Zeit... geht.

Und, definitiv beides wird in der Jugendarbeit gebraucht. Hierbei wählt Heinz Janzen anhand vier persönlicher Rahmenbedingungen / Grundvoraussetzungen aus, welchen Jugendlichen er begleiten will.

Diese vier Rahmenbedingungen, anhand denen Heinz Janzen seine Mentees aussucht sind:

1.) Vertrauenswürdigkeit
2.) Fähigkeit
3.) Begeistert-Sein
4.) Lernbereitschaft

Treffen diese Punkte bei einem seiner Jugendlichen zu und kann er sich vorstellen diesen einen Jugendlichen gezielt zu stärken und zu begleiten, erst dann geht Heinz Janzen auf die "ins Auge gefasste" Person zu und spricht diese an. Er sagt ihr / ihm warum er sie / ihn fördern will. Was für Fähigkeiten, Begabungen, etc. er in dieser Person sieht und warum er sie / ihn ausgewählt hat.

Ist diese Person daran interessiert gecoacht zu werden, dann werden Verbindlichkeiten festgelegt, eventuelle Fragen beantwortet und gefasste Entscheidungen / Abmachungen festgehalten.

Ist die Person nicht daran interessiert gecoacht zu werden, dann ist es wichtig, dass man nicht beleidigt oder böse ist, so sagt Heinz Janzen. Schließlich geht es beim Coaching und Mentoring immer um zwei Personen, die gemeinsam eine Wegstrecke gehen. Und das setzt einfach voraus, dass beide Parteien bereit sind, sich auf eine Coaching-Beziehung einzulassen.

Heinz Janzen geht es persönlich darum, sich für ein paar Wenige zu öffnen und in diese zu investieren. Wie Jesus es mit Seinen 12 Jüngern tat. Er wählte sie gezielt, ließ sie an Seinem Leben teilhaben, investierte in sie, lehrte sie ... ER nahm sie in Sein Leben hinein.

Und das ist es, was Heinz Janzen möchte, die Jugendlichen in sein Leben hineinzunehmen und live lernen zu lassen, was es bedeutet mit Jesus, und für Ihn, zu leben.



Heinz Janzen

Mit seiner Frau Sandra und seinen beiden Kindern wohnt er in Neuss. Um seine Vision „Jugendliche aus Deutschland für Jesus zu gewinnen“ umzusetzen, reist der gelernte Jugendreferent als Coach, Prediger, Evangelist und Referent durchs Land. Zur Förderung von Mitarbeitenden in der Jugendarbeit hat er Lead222 gegründet, ein internationales Netzwerk für Coaching und Mentoring von Jugendleitern.