Hilf uns, das Archiv weiterhin kostenlos anzubieten!

Ich will mit Gott im Alltag leben

Stephan Münch | 15. Mai 2016 | 2016 | Schlagworte: Nachfolge , Alltag

Jüngersein praktisch – Durchhalten auf dem Weg des Glaubens

Vor zwei Jahren hat Stephan Münch mit seiner Frau das Projekt „Lebenstraum“ gegründet. „Lebenstraum“ ist ein Jahr der Orientierung für Erwachsene, eine Jüngerschaftsschule mit dem Schwerpunkt „Berufsfindung“.

Als Jugendlicher ist Stephan klargeworden, dass seine Mutter (bis heute) jeden Tag für ihn betet. Sie ist ihm ein echtes Vorbild geworden, für andere Menschen zu beten. Solche Menschen sind Marathonläufer des Glaubens: Es ging durch Höhen und Tiefen, und sie haben nicht aufgegeben.
Wir haben einen Kampf zu kämpfen (Hebräer 12,1+2). Wie können wir diesen Marathon durchhalten? Wie bleibe ich über diese lange Strecke an Jesus dran?

Ausrüstung für den Marathon des Glaubens
Ausrüstung 1: Stiller Tag
Auszeittage in einem Haus der Stille, schweigen, zuhören: „Was sagt Gott zu mir?“ Da reifen Dinge in mir heran. Vor dem Projekt „Lebenstraum“: Zeit des Zweifel und der Entmutigung. Während eines Stille-Wochenendes wurde er innerlich ruhig mit dem Lied: „Herr, weil mich festhält deine starke Hand …“ Die Verhältnisse waren noch genau gleich, aber Stephan wusste: Gott wird’s machen.
Ausrüstung 2: Gebetstagebuch
Meine persönlichen Gebete so aufschreiben, wie ich sie im Herzen habe, evtl. auch in den Computer.
Ich kann nicht zu Gott sagen: „Was hast du mit meinem Leben vor?“ und nicht in der Bibel lesen. Sven, ein Freund von Stephan, hat ihn vor 20 Jahren gefragt, ob er nicht für ihn beten könne. Das tut Stephan seither. Inzwischen ist Sven Missionar in Afrika und hat Stephan neulich geschrieben: „Danke, dass du immer noch für mich und meine Familie betest – und das nach 20 Jahren!“
Ausrüstung 3: Geistliche Bücher
Stephan braucht neben dem Bibellesen auch Querinformationen, andere Gedanken und Impulse und rät, z. B. Autoren wie Gordon Mac Donald, Thomas Härry oder Jörg Ahlbrecht zu lesen.

Was ihn durch die Jahre durchgetragen hat, ist sein Hauskreis, die kleine Gemeinschaft, und die große Gemeinschaft, die Gemeinde. Im Hauskreis gibt es Menschen, die für ihn beten und ihm z. B. sagen: „Stephan, da gehst du in die falsche Richtung, … da machst du zu viel!“

In seiner Gemeinde, wo er als Jugendlicher war, war manches altmodisch und er hat manches erlitten, aber es gab in der Gemeinde Menschen, die für ihn gebetet haben. Sie haben ihn genommen, wie er war, haben ihm etwas zugetraut, und er ist daran gewachsen.

Stephans Ausrüstung für den Marathon des Glaubens
Einmal am Tag: 
Bibellesen / Beten / geistliches Buch / ein Bibelwort
Eine starke Gemeinschaft, die mich trägt
Ein Stiller Tag: 3-4 Stunden mit Gott
Ein Auszeit-Wochenende mit Gott
„Diese Dinge geben meinem Glauben Stabilität.
Finde deine eigene Art, Gott zu begegnen! Probier einfach manches aus!
Und ich freu mich schon, wenn wir bei Jesus ankommen werden und er uns an der Ziellinie empfängt.“


Stephan Münch

Stefan Münch hat zusammen mit anderen „Lebenstraum – das Jahr der Orientierung“ gegründet. Denn es ist ihm wichtig, andere zu fördern und ihnen zu helfen, den Traum zu finden, den Gott in ihr Herz gelegt hat.

Schlagworte

Nachfolge

Alltag