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Jesus, wer denn sonst bringt dich in den Himmel?

Lukas 23,33-49

Der Himmel erscheint einem als junger Mensch oft mystisch und unreal – keiner weiß, was es ist.

Jesus sagt: Der Himmel ist etwas ganz Reales!

Jesus ist seinen Jüngern immer wieder in seinem Auferstehungsleib begegnet. Er zeigte ihnen die Wundmale an seinen Händen und Füßen und bat sie um etwas zu essen.

Jesus war nicht irreal – er hat mehr als die dreieinhalb Dimensionen, in denen wir leben.

Johannes 3,12: „Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sage?“

Aus diesem Blickwinkel gesehen ist auch der Himmel ganz real.

Was erwartet uns im Himmel?

Das Eigentliche am Himmel ist die Gemeinschaft mit einer Person, die ewige Gemeinschaft mit Jesus Christus: „Das aber ist das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen“ (Johannes 17,3). Jesus und Gott so zu kennen, wie er wirklich ist, das ist der Himmel. Das Paradies ist ein Ort, wo wir den sehen und bei dem sind, den wir lieben. Ausschlaggebend ist nicht, was du tust oder wo du bist, sondern bei wem du bist (siehe auch Philipper 1,21).

Im Grab war nur der Leib von Jesus. In der Sekunde, als er gestorben ist, war Jesus beim Vater. Deshalb konnte er zum Schächer sagen: „Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein.“

„Christen sterben auch, aber sie sind keine Sekunde tot“ (H.-J. Eckstein)

Wie kommt man in den Himmel?

Ein verunglückter Bergsteiger tut nichts, um sich retten zu lassen; er lässt es einfach zu.

Jesus fragt: Willst du diese Rettung annehmen?

Stephanus hat den Zuhörern seiner Zeit das Evangelium gepredigt. Als sie ihm zuhörten, wurde ihr Herz durchbohrt, sie hielten sich die Ohren zu, knirschten mit den Zähnen und steinigten ihn. Es gibt Menschen, die Jesus verachten, sogar hassen, weil er uns liebt. Diese innere Ablehnung nennt die Bibel Hölle.

Ein paar Kapitel vorher predigt Petrus auch das Evangelium.

„Als sie ihn hörten, drang es ihnen durchs Herz. Sie sprachen zu Petrus: Was sollen wir tun?“ (Apostelgeschichte 2,37)

Bei beiden Zuhörern wird das Herz durchbohrt, aber sie reagieren ganz anders.

Buße tun heißt: Ich ändere mein Denken über Gott und andere und mich selbst. Buße tun ist nicht das Ziel; das Ziel ist der Himmel.

„Denn auf dich hin hast du uns geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis dass es Ruhe findet in dir.“ (Augustinus)

Möchtest du diese Ruhe finden? Die gibt es nur im Himmel, in der Gemeinschaft mit Jesus.


Hans Peter Royer

Hans Peter Royer ist in der Ramsau in Österreich aufgewachsen. Er war Automechaniker, Bergführer, Schilehrer – und Bibellehrer. Von 1991 bis zu seinem Tod im Sommer 2013 leitete er die Fackelträger-Bibelschule „Tauernhof“ in Schladming. Er sagte gern und kurz, was ihm wichtig war: „Einfach lernen ganzheitlich, authentisch als Christ mit dem Herrn Jesus zu leben – 24 Stunden am Tag, 60 Minuten die Stunde.“