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Gut - Besser - Christus. Christus - bleib dran!

Rudolf Westerheide | 01. Juni 2009 | 2009 | Schlagworte: Alltag , Nachfolge , Evangelisation

Alltag – die Herausforderung. Wir müssen konsequent sein!

Konsequent zieht Paulus sich zurück, nachdem die Juden die Einladung zu Jesus nicht annehmen wollen, widerstreben und lästern. Er respektiert, dass sie sich nicht für ein Leben in die Nachfolge Jesus entscheiden wollen. Paulus lässt es ihnen offen. Nachdem Paulus sich von den Juden trennt, kommt allerdings einiges bei ihnen ins Rollen. Viele bekehren sich, unter anderem der Vorstand der Synagoge! Dieser Vorstand ‚rafft‘ erst nach der Trennung worum es geht und entscheidet sich für Jesus!

Rudolf Westerheide macht deutlich, dass wir Menschen nicht vereinnahmen können. Wer sich absolut nicht zu Jesus einladen lässt und immer wieder ablehnt, den dürfen wir dann auch lassen und somit konsequent sein. Das soll aber nicht heißen dass wir nicht weiter für diese Personen im Gebet ringen sollen und dürfen. Manchmal ist Trennung dran, als Gebot christlicher Nächstenliebe. So wie Paulus den Juden durch seine ‚orientalische‘ Geste des Kleiderausschüttelns und mit klaren Worten deutlich macht, was Sache ist. So sollen oder müssen auch wir gegebenenfalls konsequent mit den Leuten umgehen die das Angebot der Gnade von Jesus ablehnen.

Rudolf Westerheide bringt folgendes Beispiel: Bei einem Krankenbesuch eines alten, ungläubigen Mannes, spricht er klare Worte und tut nicht so, als ob dieser Mann im Glauben steht und alles ‚in Butter‘ ist. Er spricht mit dem Mann wie dieser ist. Er spricht zu ihm in klaren Worten. Aufgrund dieser ehrlichen, nicht geheuchelten Worte kommt eine Angehörige des Mannes später zum Glauben. Weil er sie offen und ehrlich, aber werbend für Jesus behandelt hat kommt, etwas in Bewegung!

Für uns heißt das, dass wir Nichtchristen nicht wie bereits längst Gläubige behandeln sollen. Wir sollen ihnen mit Respekt und Gelassenheit begegnen. „Wenn die Person sich nicht bekehrt, dann entspann dich… bring sie nicht durch geistlichen Kunstdünger zur Frühreife.”

Können wir das schaffen? Yo – wir schaffen das. – Yes, we can!

Gott will uns mit seinem Zuspruch stärken und nicht bedrohen! Er will uns schützen. So wie er Paulus beschützt hat.

Und wir brauchen Gottes Schutz – immer! Denn diejenigen, die von Jesus in Wort und Tat weitererzählen, die sind Satan ein Dorn im Auge. Oft kommt nach großem Segen ein Angriff Satans.

Vielleicht bist du entmutigt, müde oder angefochten… Gott sagt nicht: „Du schaffst das schon…”. Gott sagt: „Meine Liebe, mein Lieber, ich hab im Grunde genommen alles klar gemacht und nun geh und säe und ernte dann…”

Geh zurück in deinen Alltag, an deinen Platz… mit Jesus!

„Können wir das schaffen?”

„Yes, we can! But only with JESUS!!!”

“Im Namen von Jesus leben, arbeiten, säen und manchmal ernten wir!”

„Fürchte dich nicht,
sondern rede und schweige nicht!
Denn ich bin mit dir,
und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden; …”


Rudolf Westerheide

Mit seinen Predigten, Seminaren und Referaten hat Rudolf Westerheide schon vielen geholfen umzudenken und neu Zugang zum „wichtigsten Buch“ und zum Leben mit Christus zu finden. Du wirst merken: Pfarrer ist für ihn mehr als ein Beruf. Ihr Zuhause haben seine Frau und die drei Töchter in Lemgo. Rudolf Westerheide mag und macht selbst gern Musik und Sport und freut sich, wenn er mal Zeit am Meer findet. Er ist als Bundespfarrer in der Geschäftsführung des deutschen „Jugendverbandes Entschieden für Christus“ und arbeitet noch in verschiedenen anderen Leitungsgremien mit.