Hilf uns, das Archiv weiterhin kostenlos anzubieten!

No Bible No Breakfast - Sonntag

Rudolf Westerheide | 31. Mai 2009 | 2009 | Schlagworte: Sonntag

In der Andacht wird der Text aus Römer 1,8-17 betrachtet:
“Zuerst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, dass man von eurem Glauben in aller Welt spricht. Denn Gott ist mein Zeuge, dem ich in meinem Geist diene am Evangelium von seinem Sohn, dass ich ohne Unterlass euer gedenke und allezeit in meinem Gebet flehe, ob sich’s wohl einmal fügen möchte durch Gottes Willen, dass ich zu euch komme. Denn mich verlangt danach, euch zu sehen, damit ich euch etwas mitteile an geistlicher Gabe, um euch zu stärken, das heißt, damit ich zusammen mit euch getröstet werde durch euren und meinen Glauben, den wir miteinander haben.
Ich will euch aber nicht verschweigen, liebe Brüder, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen – wurde aber bisher gehindert -, damit ich auch unter euch Frucht schaffe, wie unter andern Heiden. Ich bin ein Schuldner der Griechen und der Nichtgriechen, der Weisen und der Nichtweisen; darum, soviel an mir liegt, bin ich willens, auch euch in Rom das Evangelium zu predigen.” (Text nach Luther ‘84)

Die Botschaft, die Rudolf Westerheide uns weitergibt hat den roten Faden
‘GLAUBEN TEILEN UND GLAUBEN STÄRKEN’.

Paulus, wenn er an die Gemeinde in Rom denkt, ist er begeistert. Er ist ermutigt, wenn er auf diese Gemeinde schaut.

Wie geht es dir, wenn du auf deine Gemeinde siehst? Siehst du lediglich deine Gemeinde vorort, oder hast du den Blick für die Gemeinde der Gläubigen weltweit? Diese weltweite Gemeinde ist das größte Netzwerk das es gibt. Was könnte über dieses Netzwerk der Gläubigen an positiven Veränderungen in der Welt bewirkt werden…

Was bewegt DICH eigentlich? Was beschäftigt dich z.B. wenn du nachts aufwachst? Ärger, dass die Schwedenfreizeit abgesagt wurde? Das Generve der “alten” Leute in der Gemeinde? Oder die neumodischen Lieder auf Englisch im Gottesdienst? …

Bist Du begeistert von dem, was Gott weltweit tut??? Richte den Blick auf die weltweite Gemeinde, was da geschieht ist genial… Weißt du, dass täglich ca. 70.000 Menschen getauft werden, es in Indien einen enormen Wachstum von christlichen Gemeinden gibt und in Kasachstan echte Erweckung geschieht?

Paulus hat den Wunsch, von dem geistlichen Wissen, was Gott ihm geschenkt hat, an die Römer weiterzugeben. Paulus will von Herzen weitergeben, was er empfangen hat. Er ist gespannt und freut sich darauf den Menschen in Rom die Botschaft des Evangeliums zu bringen.

Wie sieht das bei dir aus? Freust du dich auf die nächste Jugendstunde für die du dich eingetragen hast, um die Andacht zu halten?
Wie kommt es, dass wir oft nicht begeistert weitergeben, was Gott uns schenkt? Oft geben wir aus Pflichtgefühl weiter, was wir empfangen haben, anstatt freudig und gespannt mit der Erwartung, was passiert und was Gott macht!
Wo Wiedergeborene zusammenkommen, trifft der Heilige Geist auf den Heiligen Geist, Glaube auf Glaube, Gnade auf Gnade… der Glaube der Schwester/ des Bruders stärkt den Glauben der anderen Geschwister, hier geschieht gegenseitige Stärkung im Glauben!!!
“Der Glaube des Bruders, der Schwester stärkt euren Glauben! Dass ihr jetzt hier sitzt, noch vor dem Frühstück, das ermutigt mich!” (R.W.)
Selbst zu empfangen und weitergeben, was empfangen wurde ist hier die Botschaft. Denk auch mal daran, dass das nicht nur für dich ist, wenn du in den Jugendkreis, Hauskreis, Bibelkreis… gehst. Wenn du mal wieder am Stöhnen bist und denkst “ooh nee, heute habe ich wirklich keinen Bock auf die Jugendstunde und ich bin so müde. Außerdem habe ich morgen doch so ‘nen anstrengenden Tag vor mir!” – denk mal daran, dass die anderen sich freuen dich zu sehen und gestärkt werden, wenn du kommst!

Paulus schreibt “Ich bin ein Schuldner” – den Menschen in Rom das Evangelium zu predigen.
Genauso sind auch wir den Menschen ’schuldig’, ihnen die Botschaft von Jesus zu bringen und weiterzugeben, was wir empfangen haben. Und das nicht nur in bestimmten gesellschaftlichen Schichten. Nein– wir sind auch denen in den anderen Schichten die Botschaft schuldig… in den niedrigsten Schichten bis hin zu den Höchsten!
Wir sollen tun, was wir zu tun schuldig sind! Wir sind Schuldner, es geht hier nicht darum, sich das ewige Leben zu verdienen, sondern um das Bewusstsein und die Lebenshingabe an Jesus. Es geht nicht um Abzahlung von Schuld, das hat Jesus am Kreuz schon längst für uns getan; es geht um Auszahlung von dem, was du empfangen hast von Gott.
Gottes Wort ist für alle da, nicht nur für ein begrenztes, intellektuelles Segment!
Jesus erwartet von mir und von dir, dass wir uns für ihn und sein Evangelium nicht schämen!
Willst du, dass Jesus sagt “… dass Problem war, ich, Jesus, war dir peinlich!”?
Jesus ist für uns gestorben!!! Er darf uns nie peinlich sein.


Rudolf Westerheide

Mit seinen Predigten, Seminaren und Referaten hat Rudolf Westerheide schon vielen geholfen umzudenken und neu Zugang zum „wichtigsten Buch“ und zum Leben mit Christus zu finden. Du wirst merken: Pfarrer ist für ihn mehr als ein Beruf. Ihr Zuhause haben seine Frau und die drei Töchter in Lemgo. Rudolf Westerheide mag und macht selbst gern Musik und Sport und freut sich, wenn er mal Zeit am Meer findet. Er ist als Bundespfarrer in der Geschäftsführung des deutschen „Jugendverbandes Entschieden für Christus“ und arbeitet noch in verschiedenen anderen Leitungsgremien mit.

Schlagworte

Sonntag