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Um Gottes Willen - Lass dich retten

Andreas Boppart | 28. Mai 2012 | 2012 | Schlagworte: Rettung , Erlösung , Daniel

Bist du bereit dich retten zu lassen? Mit dieser persönlichen Frage beschäftigte sich Boppi in seiner Predigt.

Junge Männer kommen im Lauf ihres Lebens zwangsweise an einen Punkt, an dem sie erfahren müssen, dass Lego doch nicht das Beste auf der Welt ist, vielleicht ist es ja Volleyball. Jedoch auch dabei wird man relativ bald ernüchtert, denn Volleyball ist nicht das Ultimative auf der Welt, nicht einmal dann, wenn man nebenher am Strand noch grillt. Irgendwann kann der kostbare Moment anbrechen, in dem man das wirklich Wichtige im Leben findet: Jesus. Dann merkt man relativ schnell, dass man Jesus nicht mit den Legosteinen oder Ballsportarten vergleichen kann. Denn dank Jesus werden wir nicht irgendwann eine große Legostadt durch das ganze Zimmer haben, sondern etwas was keine Augen auf der Erde jemals gesehen haben und auch noch von keinen Händen berührt worden ist.

Doch dieses Geschenk bekommen wir nicht einfach so. Wir müssen etwas dafür tun: uns retten lassen. Gott bietet uns seine Hilfe an, aber es reicht ihm nicht, dass wir davon ausgehen, dass er weiß, dass wir sie wollen, sondern es ist wie beim Standesamt: Man muss „Ja“ sagen. Es reicht nicht, dass man ins Standesamt läuft und davon ausgeht, dass der Beamte ja weiß, wieso man hier ist. Nein man muss es direkt aussprechen.

Und selbst dann sind noch nicht alle Gefahren beseitigt, wie wir anhand des armen WC-Besuchers, der im Kloschlamm stecken geblieben ist, erkennen durften. Er hat Gott um Rettung gebeten und sofort haben, wie es sich natürlich gehört, Heinz Spindler, die Schwestern und sogar die Feuerwehr ihre Hilfe angeboten, aber sie sollten ihn alle nicht retten, denn Gott würde sich ja darum kümmern. Dies zeigt, wenn auch ein bisschen übertrieben, dass es nicht reicht, dass wir Gott um Rettung bitten, sondern wir müssen auch bereit sein uns dann retten zu lassen.

Eine der größten Gefahren in unserem Leben ist, dass wir es uns in der Löwengrube bequem gemacht haben. Die Löwen sind ein Symbol für Sachen die uns auf kurz oder lang schaden und töten werden. Jedoch sind sie dank ihres Felles auch kuschelig. Wieso sollten wir also die Löwengrube verlassen? Wieso sollten wir schadhafte Beziehungen beenden, wenn wir uns doch auch irgendwie damit arrangieren können? Wenn wir aber Jesus in unser Leben lassen, dann passiert etwas. Es muss nicht zwangsweise sichtbar oder spektakulär sein, aber du wirst dich garantiert verändern. Auch deine Beziehungen werden durch Jesus beeinflusst.

Natalie Heinzelmann, die gerade in ihrem zweiten Ausbildungsjahr hier im Diakonissenmutterhaus ist, brachte uns durch persönliche Gegebenheiten aus ihrem Leben nahe, dass jeder Mensch, egal ob schon lange Christ, oder überzeugter Atheist immer auf die Vergebung durch Jesus angewiesen ist. Denn die Sünde, egal welcher Art, trennt uns immer von Gott und wir Menschen sind solange wir auf dieser Erde leben immer sündig.

Denn eines Tages, wenn wir vor Gott stehen werden, müssen wir uns wegen jedem bösen Gedanken rechtfertigen und jedes Wort, das wir gesagt haben, begründen und dann ist es wichtig, dass wir nicht nur vor Gott stehen, sondern auch dank Jesus vor Gott bestehen werden.

Daher lasst euch um Gottes Willen retten, ihr werdet es garantiert nicht bereuen.


Andreas Boppart

Boppi – wie ihn alle nennen- heißt mit vollem Namen Andreas Boppart und ist Leiter von Campus für Christus Schweiz. Er ist eigentlich ein richtiger Bünzli-Schweizer, tiefgründig, sympathisch, leicht verrückt und doch total normal, mit beiden Füßen am Boden und dem Kopf im Himmel – ein frecher Träumer, dem Gott noch ‘ne ordentliche Portion Humor um die Ohren geklatscht hat. Boppi setzt sich leidenschaftlich dafür ein, dass Menschen Gott begegnen und Christen ihr Christsein authentisch leben. Sein

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