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... (nicht) nur die Liebe zählt ...

Dr. Stephen & Susan Beck | 11. Mai 2008 | 2008 | Schlagworte: Sexualität , Treue , Ehe

1. Was ist Liebe?

Um Liebe zu verstehen, müssen wir zu Gott gehen. Wie liebt Er? Wie ist Agape, göttliche Liebe?

  • Liebe ist Einstellung: Hingabe und Selbstaufopferung. Gott schenkt uns Liebe, indem Er uns gab, was Er am meisten liebt, seinen Sohn Jesus, der am Kreuz für uns starb. Dabei liebt Gott Leute, die Ihn gar nicht wollen. Liebe heißt: Ich gebe mich total für dich hin.
  • Liebe ist Vergebung. Gott kennt unsere Sünden, aber er behandelt uns, als hätten wir nie gesündigt.
  • Liebe ist Dienen. Jesus diente Seinen Jüngern, ging auf die Knie und wusch ihnen die staubigen Füße.
  • Liebe ist eine Entscheidung des Willens, sich für immer für den geliebten Menschen aufzuopfern. Liebe ist das Versprechen von Treue, egal, was der andere tut.
  • Liebe sind romantische Gefühle. Die allerdings kommen und gehen. Agape bleibt trotzem treu.

2. Prinzipien für Liebe, Sex und Gefühle

  • Die erste Liebe ist wahrscheinlich nicht die echte Liebe (Ausnahmen bestätigen die Regel). Deshalb behandle den anderen mit Respekt, daß du deinem späteren Ehepartner gerade in die Augen schauen kannst. Geh langsam in deiner Beziehung, laß sie wachsen.
  • Beherrsche deine Gefühle, ohne sie zu verdrängen. Gefühle sind ein Geschenk Gottes. Lerne damit umzugehen. Beherrsche in der Kraft des Heiligen Geistes den Ausdruck deiner Gefühle, damit du kein schlechtes Gewissen haben musst.
  • Sex ist super, ein Geschenk Gottes!
  • Sex ist kein Mittel, jemand anderes für sich zu gewinnen. Junge Frauen müssen nicht Sex geben aus Angst, den Freund sonst zu verlieren. Junge Männer sollen ihre Freundinnen respektieren.
  • Sex ist nicht wesentlich zum Menschsein. Es gibt vollgültiges Menschsein, wenn kein Sex möglich ist, wenn Gott z.B. in die Ehelosigkeit beruft.
  • Sex ist ein Superbindemittel in einer Beziehung zwischen Mann und Frau, die in der Ehe in eine permanente Einheit eingestiegen sind. - Aber Sex hat einen ganzheitlichen Aspekt, nicht nur einen körperlichen. Denn die Seele ist involviert. Die Seele des Einen durchdringt die Seele des andern. In der Ehe habt viel und guten Sex, das ist gut für die Beziehung. Menschen, die eine geistliche Einheit haben, z.B. im gemeinsamen Gebet, haben besseren Sex.
  • Wir brauchen Vorbereitung auf Sex, müssen reifen, wachsen und - z. B. nach einer Mißbraucherfahrung - heilen.
  • Der Körper ist ein heiliger Tempel des Heiligen Geistes (1.Kor 6,19). Deshalb behandle deinen Körper heilig; denn er gehört Gott. Sag dem andern: Hände weg!
  • Abstinenz bis zur Ehe ist der glückliche Weg.
  • Habt viele Kinder, mehr als 1,8 Kinder! Denn Kinder sind ein Geschenk Gottes.

3. Hilfe für Sex-Themen und Versuchungen

  • Konzentriere dich auf deine Beziehung zu Gott. Das hilft dir zu einer gesunden Ehe, gesundem Ledigsein, gesundem Sex. Deine Identität und Würde liegt nicht im Partner, sondern in Jesus. Du bist Gott wertvoll. So kannst du in eine Beziehung gehen, nicht um vom andern zu bekommen, sondern um zu geben.
  • Entwickle die Früchte des Heiligen Geistes in deinem Leben. Lerne, mit der Agape-Liebe zu lieben in der Kraft des Heiligen Geistes.
  • Beherrsche deinen Umgang mit Internet, Handy und TV.
  • Selbstbefriedigung wird verschieden beurteilt. Wenn sie zur Sucht wird, ist sie falsch.
  • Laß dich zur Rechenschaft ziehen durch einen seelsorgerlichen Menschen.

Nimm Gottes Gnade und Vergebung an.



Dr. Stephen & Susan Beck

Ehepaar aus Überzeugung und Bibelschullehrer

Schlagworte

Sexualität

Treue

Ehe