Das Jugendtreffen ist eine Veranstaltung der Aidlinger Schwestern

Bibellesen am Morgen

Eure Gedanken und Fragen zum Bibeltext

Hier könnt ihr festhalten und mit anderen teilen, was euch beim Hören wichtig geworden ist.

Außerdem könnt ihr hier eure Fragen stellen. Im Livestream am Sonntag um 18:00 Uhr wollen wir eure Fragen aufgreifen.

Lea

Also meine Gedanken zu dem Bibelabschnitt:
1. Jesus kann mich auch als unperfekten Menschen für seinen Plan gebrauchen
2. Gottes Wille geschieht schlussendlich immer und Gott kennt die Gedanken aller Menschen, also können wir gar nicht seinen Plan durchkreuzen
3. Jesus geht auf Zweifel ein und es ist vollkommen ok, damit zu ihm zu kommen
4. Gott liebt mich, ich bin seine Tochter
5. wenn ich Jesus als Erlöser und Retter angenommen habe, wohnt der Heilge Geist in mir, auch, wenn ich ihn nicht immer spüre

Timo K.

Wie setzt ihr/ du diesen Text konkret in die Praxis um ?

LuiseTimo K.

Ich weiß nicht, ob in diesem Text so viel "praktische Praxis" ist? Ich finde, er sagt mehr über meine Identität aus. Dass Gott seinen eigenen Sohn liebt und ihm seinen Heiligen Geist schenkt, dass ich seine Liebe aber gerade darin sehen kann, dass sein geliebter Sohn für mich stirbt. Dessen darf ich mir sicher sein und diesen Wert darf ich für mich annehmen.

Jugendgruppe Höpfigheim

Was für eine Art von Gerechtigkeit ist hier gemeint? Und wie kann man sie erfüllen?
Ist mit dem Himmel das Himmelreich Gottes gemeint?
Hatte Jesus nicht von Anfang an schon den heiligen Geist oder hat er ihn erst in dieser Geschichte erhalten?
Ist die Taube nur ein Symbol?
Hatte Jesus die Wahl nicht Gottes Gerechtigkeit zu erfüllen?
Wie funktioniert die Dreieinigkeit? (Gottes Geist kommt auf Jesus, aber Jesus ist doch Gott)

LeaJugendgruppe Höpfigheim

Hallo,
also ich kann nicht alle Fragen beantworten, aber das, was ich weiß, möchte ich gerne teilen. ich fange mal bei der untersten Frage an.
Die Dreieinigkeit lässt sich ganz gut mit Wasser in seinen 3 Elementen erklären. Wasser, Eis, Wasserdampf- es ist alles das Gleiche nur in unterschiedlichen Formen und genauso ist es bei Vater, Sohn und Geist auch.
Zu der Frage darüber würde ich sagen, dass Jesus schon eine Wahl hatte.
»Steck dein Schwert weg«, befahl ihm Jesus. »Wer das Schwert benutzt, wird durchs Schwert umkommen. 53 Wisst ihr denn nicht, dass ich meinen Vater um Tausende von Engeln bitten könnte, um uns zu beschützen, und er würde sie sofort schicken? 54 Doch wenn ich das täte, wie sollte sich dann erfüllen, was in der Schrift vorausgesagt wird und nun eintreten muss?« (Matthäus 26, 52-54)
Jesus ist seinem Vater im Wesen gleich und er kam freiwillig auf die Erde um für uns am Kreuz zu sterben und wieder aufzuerstehen. Kein Mensch hat ihn je darum gebeten, also würde ich sagen, dass er es freiwillig und aus Liebe tat.

Die anderen Fragen kann ich leider auch nicht beantworten.

GabrielJugendgruppe Höpfigheim

Mt 3:16: "...und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabschweben und sich auf ihm niederlassen." (Neues Leben)

Der Geist Gottes kam nicht „als eine Taube“ oder „in Gestalt einer Taube“.

Die Taube dient hier als Vergleich: „wie eine Taube“. Die Frage ist: In was werden Gottes Geist und die Taube verglichen → dafür braucht es das Verb im Satzteil

In diesem Fall geht es um das herabschweben, wie es in meiner Übersetzung heißt. Demzufolge war keine Taube anwesend. Sie dient als ein Vergleich, um zu zeigen auf welche Art und Weise der Geist Gottes herabschwebte.

Als Anderes Beispiel:
„Er sah ihn wie einen Bären kämpfen.“
Dann ist dort auch kein Bär anwesend, sondern es geht darum, die Art und Weise des Kämpfens zu verdeutlichen.

Vanessa

So eröffnen wir den Weg, auf dem der Wille Gottes ohne Abstrich erfüllt wird. (Gute Nachricht Bibel)
Ich finde diese Aussage einfach nur richtig genial, da uns Gott zum Beispiel durch eine Taufe/ Segnung seinen Weg ganz bewusst spüren lässt. Im Alltag sind wir oft so eingenommen von so vielen anderen Dinge, sodass wir vielleicht von Gottes Weg und Plan abkommen. Aber er eröffnet und zeigt uns seinen Weg, für jeden von uns, jeden Tag neu. WIR alle müssen uns nur immer wieder daruf einlassen und unseren Fokus neu setzen.

Sophie Brenner

In Vers 16 steht, dass Jesus getauft wurde und dann den Heiligen Geist bekommen hat - bedeutet das also für uns, dass wir getauft sein müssen, um den Heiligen Geist zu bekommen, oder ist das auch schon davor möglich?

GabrielSophie Brenner

Um den Heiligen Geist zu bekommen müssen wir nicht getauft sein. (Apostelgeschichte 10, 44-47).
Den Heiligen Geist bekommt jeder/r, sobald er/sie Jesus als seinem Retter vertraut. (Joh 3,16)

LeaSophie Brenner

44 Noch während Petrus sprach, kam der Heilige Geist über alle, die seine Botschaft hörten. 45 Die jüdischen Gläubigen, die mit Petrus gekommen waren, staunten, dass Gott auch Nichtjuden den Heiligen Geist schenkte, 46 denn sie hörten sie in anderen Sprachen reden und Gott loben. Da fragte Petrus: 47 »Wer könnte jetzt noch etwas dagegen einwenden, dass sie getauft werden, nun, da sie den Heiligen Geist empfangen haben, genau wie wir!« 48 Und er gab Anweisung, sie im Namen von Jesus Christus zu taufen. Anschließend baten sie Petrus, noch einige Tage bei ihnen zu bleiben. (Apostelgeschichte 10, 44-48)
In diesem Bibelabschnitt steht ganz klar, dass sie erst den Heiligen Geist empfangen haben und dann getauft wurden. Ich kann es dir leider auch nicht so genau beantworten, ich würde aber sagen, dass man ihn auch schon bekommt, wenn man Jesus in einem Übergabegebet sein Leben anvertraut.
Sagt mir: Habt ihr den Heiligen Geist etwa durch das Befolgen des Gesetzes empfangen? Natürlich nicht. Der Heilige Geist kam auf euch herab, nachdem ihr die Botschaft von Christus gehört und ihr geglaubt habt. (Galater 3,2)

Philipp

In Vers 17 steht: "Dies ist mein geliebter Sohn, ihm gilt meine Liebe, ihn habe ich erwählt". Stellt Gott hier klar, dass Jesus Gottes Sohn ist, oder nur, dass Jesus von Gott gesandt ist?

Marie

Auch wir können uns in Johannes wiederfinden, seine Worte könnten genauso gut meine sein: "Ich habe es nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?"
Jesus macht sich auf den Weg zu uns, damit auch wir (immer wieder neu) vom Heiligen Geist erfüllt werden. Jesus spricht uns gerecht, reinigt uns in den Wassern seiner Gnade, sodass Gottes Zuspruch auch mir gilt: "Dies ist mein geliebter Sohn/meine geliebte Tochter, an dem/an der ich Wohlgefallen habe."

Katja

Mir fällt auf, dass Jesus hier, wie später bei der Fußwaschung, dient, statt sich dienen zu lassen. Wie oft will ich die Ärmel für Jesus hochkrempeln und losrennen. Aber Jesus sagt zu mir: „Lass dich von mir mit meinem Geist beschenken.“

Hanna Lilian

Dies ist mein geliebter Sohn an ihm habe ich Freude.
Dieser Satz zeigt mir Gottes unfassbare Liebe.
Gott liebt auch uns und sagt dies ist meine geliebte Tochter/ mein geliebter Sohn.

Paula

>>Es ist richtig so, denn wir sollen alles erfüllen, was Gottes Gerechtigkeit fordert.<<
In Gottes Plan kommt jedem von uns eine Aufgabe zuteil. Gottes Plan ist mehr, als wir begreifen können und er hat einen individuellen Plan für jeden. Johannes sträubt sich erst, Jesus zu taufen, weil er ihn als seinen Herrn ansieht und begreift dann, dass taufen seine Aufgabe ist, individuell auf ihn zugeschnitten, und eben nicht auf Jesus. Johannes tritt hier als sein Stellvertreter auf. Er tauft in seinem Namen.
Was für eine krasse Zusage Gottes, dass wir alle einen Platz und eine Aufgabe haben und so Stellvertreter Gottes auf der Erde sein dürfen.

Birgit

Wen genau meint Jesus mit "wir", wenn er sagt "wir müssen alles erfüllen, was Gottes Gerechtigkeit fordert"? Jesus ist doch gekommen, weil er der einzige war, der das konnte?
Ist das irgendwie eine Vordeutung auf Römer 6, wo es heißt, dass wir Christen durch die Taufe Anteil an Jesu Tod und Auferstehung bekommen, und dadurch dann auch an der Gerechtigkeit?

Janine

Jesu will die von Gott geforderte Gerechtigkeit erfüllen. Gerechtigkeit zwischen uns Menschen und Gott - wie sieht die wohl aus?

Michelle Nadine

Es ist so schön, dass man immer etwas neues aus einer Bibelstelle herausziehen kann, egal wie oft man sie schon gelesen hat.
Johannes weiß genau, dass er eigentlich unwürdig wäre Jesus zu taufen, doch durch Jesus sind wir alle würdig Gottes Kinder zu heißen.

Luise

Da öffnete sich der Himmel und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabkommen.
Wie sieht so ein offener Himmel wohl aus? Wie wenn die Sonne durch die Wolken bricht, nur dass der Himmel schon vorher klar war?
Und die Menschen sehen den Heiligen Geist wie eine Taube. Wie oft wünsche ich mir, dass auch ich den Heiligen Geist einfach sehen könnte.